Wurmstichiges

Montag, 21. März 2011

frauenbilder

dass ich es noch erleben darf, dass mir das wort "ewiggestrig" als zu milde vorkommt, wenn ich mir einen aktuellen övp-werbespot zu gemüte führe... aber andreas-hofer-sei-dank ist das in vorarlberg ja völlig anders und der erste platz in der gleichberechtigungsstatistik ist uns sicher: leider noch nicht ganz so weit sind die tiroler övp-frauen, wie sie sehr anschaulich und bemüht in einem eigens angefertigten profi-video unter beweis stellen wollen:



die schlusssequenz hats übrigens in sich: traumjob superwoman - undank ist der welten lohn. prost!

Mittwoch, 16. März 2011

unsere strahlende zukunft

aller sprachlosigkeit zum trotz, die ich angesichts der ereignisse in japan verspüre, möchte ich ein paar bilder weitergeben, die mir in der letzten zeit untergekommen sind.

kommentieren möchte ich es nicht, dazu leben wir einfach zu weit weg, um diese katastrophe wirklich verstehen zu können. aber auf irgendeine weise muss ich meiner betroffenheit luft machen - besonders wenn mich etwas so berührt, wie die nachstehende gegenüberstellung eines fussballplatzes vor und nach erdbeben / tsunami:

Von open4all

Von open4all

mehr bilder findet man übrigens hier (klick!)

Freitag, 26. November 2010

Reprise: Pflegeheime in Dornbirn II

Transparenz und Offenheit war noch nie die Stärke der Dornbirner Gutsherrenpolitik. Wenig verwunderlich, wenn man die kürzlich veröffentlichten anonymen Vorwürfe nach aussen komplett abblockt und deutlich mehr Mühe für die Suche nach dem Autor dieser Zeilen aufwendet, als auf die Bewertung und Behebung der angesprochenen Missstände.

Dem Vernehmen nach wurde sogar die Rechtsabteilung eingebunden, damit man ja keinen Fehler mache, wenn man auf die Suche nach dem anonymen hotmail-account geht, von dem aus der Brief in die böse öffentliche Welt versandt wurde.

Als halbwegs neutraler Beobachter hatte ich mir am Tag des Geschehens die Mühe gemacht und direkt vor Ort das Gespräch mit Mitarbeiter_innen gesucht. Fazit: es gibt Probleme im 2. Stock des Pflegeheimes Höchsterstrasse UND: man kann sie auch lösen. Vorausgesetzt man fällt nicht gleich in Schockstarre und nutzt diesen Hilferuf eines verzweifelten Menschen, um für die Zukunft zu lernen: fortschrittliche Firmen FÖRDERN eine Beschwerdekultur als Teil der Qualitätssicherung.

Die Dornbirner Rathausmimosen hingegen sehen jede öffentliche Kritik als fundamentalen und hinterhältigen Angriff auf ihren göttlichen Nimbus des Unfehlbaren. Nach gefühlten tausend Jahren der Alleinherrschaft kein wirkliches Wunder...

Weitere Infos auf dornbirn.gruene.at

Dienstag, 16. November 2010

Reprise: Pflegeheime in Dornbirn

Als ersten Einstieg ein anonymisierter und unkommentierter Beitrag aus dem Pflegeheim Höchsterstrasse:

HILFERUF!
BITTE HELFEN SIE UNS ENDLICH!!!!!!!!!!
  • viele Mitarbeiter ( 17 ) sind weggegangen, da sie gemobbt wurden und das alles nicht mehr aushalten konnten.......
  • viele neue Mitarbeiter sind weggegangen, da sie gemobbt und von der ganzen Situation enttäuscht wurden..................
  • ein neuer DGKP hat diese Situation im 2 OG nicht einmal einen Monat aushalten können, er ist weggegangen...............
  • einige sind nach nur ein paar Monaten weggegangen...................
  • viele wären schon lange weggegangen, doch sie wollen Abfertigung nicht verlieren........................
  • einige Mitarbeiter haben sich versetzen lassen (so verliert man Abfertigung nicht), ....................
  • viele Mitarbeiter waren und sind krank, da sie diese Situation nicht verkraften können.......................................
  • Burnout Syndrom ist keine Seltenheit im 2 OG........................
  • einige Mitarbeiter haben "etwas" ins Getränk bekommen...................................................
  • viele Mitarbeiter beschwerten sich und beschweren sich, es passiert immer noch nichts.......................
  • viele Schüler und Praktikanten beschwerten sich - niemand reagiert.............................
  • viele, die bei uns geschnuppert haben, wollten nicht mehr bei uns arbeiten................................
  • mehrere haben schon um Versetzung angesucht, doch sie haben bleiben müssen, da es nicht geht, alle zu versetzen........................
  • einige haben wieder um Versetzung angesucht........
    viele Bewohner beschweren sich - niemand hat ein offenes Ohr für sie................................
  • eine Bewohnerin hat sich sogar in ein anderes Pflegeheim verlegen lassen.........................
  • viele Angehörigen von unseren Bewohnern beschwerten sich, alles vergeblich, niemand reagiert..........................
  • Heimhelfer werden in die geteilten Dienste eingeteilt und sie als Pflegehelfer arbeiten!!!!!..............................
  • einmal hat eine Heimhilfe sogar für den Hauptdienst eingesprungen!!!!!!!.......
  • man wird kritisiert, wenn man sich an Personalvertretung wendet....................................
ALLES VERGEBLICH!!!!
ES ÄNDERT SICH NICHTS!!!!!!!!
Es geschieht nichts! WARUM????????? Fragen viele!
  • WIEVIELE VOM PFLEGEPERSONAL MÜSSEN NOCH GEHEN????????????????.......
  • WIEVIELE MÜSSEN SICH NOCH VERSETZEN LASSEN????????.......
  • WIEVIELE MÜSSEN NOCH KRANK WERDEN?????????.......
  • WIE LANGE MÜSSEN WIR UNS DAS ALLES GEFALLEN LASSEN?????????.......
  • DIE BEWOHNER LEIDEN!!!!!! .......
  • ANGEHÖRIGEN VON BEWOHNERN LEIDEN!!!!!!.......
  • PERSONAL LEIDET!!!!!!.......
  • WAS MUSS NOCH PASSIEREN, DAMIT ENDLICH DEM PERSONAL UND DEN BEWOHNERN VOM 2 OG, PHH DORNBIRN GEHOLFEN WIRD????????.......
  • WAS MUSS NOCH PASSIEREN, DAMIT ENDLICH MAL JEMAND REAGIERT???????.......
  • BITTE, HELFEN SIE UNS ENDLICH!!!!!!
    HAT JEMAND EIN OFFENES OHR FÜR UNS ???????
BITTE, HELFEN SIE UNS!!!!!!!!!!
ES IST DRINGEND NOTWENDIG!!!!!!!!!!!!
Personal vom 2.OG, PFLEGEHEIM DORNBIRN, Höchsterstrasse 30 a

Samstag, 13. März 2010

Post für alle

Wer bekommt nicht gerne Post? Also nicht diese elektronische ohne haptischen Flair, sondern richtig gute alte Briefpost?

Flattert doch kürzlich an meine Adresse ein nettes Informationsschreiben des Wirtschaftsbundes.

das unwort des tages: unternehmerin !

Na vielleicht überlege ich es mir noch, ob ich angesichts der geballten Kraft unternehmerischen Wirkens vielleicht nicht doch noch dem Kollegen Mäser meine Stimme geben sollte ? UnternehmerIN bin ich ja keine, also könnte ich mich doch tatsächlich angesprochen fühlen.

Ähnlich wird es meinem grünen Freund Markus ergangen sein, als ihm ein wohlformuliertes Schreiben des Bauernbundes in den Briefkasten gelegt wurde:

Jeder Bauer zählt !

Einmal kurz nachgerechnet und - hoppala - da kann man als Landwirt wohl kaum dem Herrn Moosbrugger die Stimme verweigern: mit ganzen 100,-- Euro pro Monat lässt es sich doch trefflichst leben, od'r ? Insbesondere wenn man diese Summe mit den knapp 22.000 Euro an EU-Förderungen vergleicht, die "mancher" Landwirt jedes Jahr überwiesen bekommt.

was man im netz nicht alles finden kann...

Warum nur sind wir Grünen so wenig unverfroren? Als Vorstandsmitglied der Ziviltechnikerkammer könnte ich ja auch einen Brief an alle Architekten, Statiker und Konsulenten verfassen. Nun, vielleicht halte ich meine Standeskollegen für intelligent genug, dass ich ihnen nicht mit Brachialgewalt einbläuen muss, wie hübsch und kräftig ich bin...

Sonntag, 7. März 2010

torrin puirron

strange days, wenn die birnen schon im winter auf den dornbirner bäumen hängen. angebissen darauf hinweisend, wer diese UNSERE stadt für sein eigentum hält.

historisch gesehen gibt's da sogar parallelen: dornbirn war gemäss geschichtsschreibung das eigentum eines bauern. als referenz darf ich die alemannische wikipediaseite zitieren, die im eintrag zu „doarobiro“ folgendes schreibt:
Do Nammo Doarobiro leitat sich vo „Torrin Puirron“ aab, dor Asiedlig vom alemannischo Buur „Torro“ und heat üborhaupt nünt mit Biora zum tua, obwohl an Biorobomm mit a paar Biora uf-om Stadtwappo ist.zeitgemäss ist das wohl nicht, dass wir heute im 21. jahrhundert noch immer "eigentum" einer bauernpartei sind.

keine halben sachen !
<br />
keine angebissenen birnen...

da stehe ich gerne dafür ein, dieses eigentum den menschen, die es konstituieren, zurückzugeben. nicht auf die unverfrorene art, wie unser heiteres bezirksgericht willkürlich hunderte erbschaften an einen auserwählten zirkel verteilt hat, sondern im sinne einer demokratie, die ihren namen wert ist. eine bis zur unkenntlichkeit mutierte demokratur haben wir einfach nicht verdient !

Montag, 30. November 2009

pol pot pourri, von minaretten und sozialen hängematten

angesichts der tatsache, dass unsere schwyzer nachbarn den vergangenen sonntag zum tag der minarettabrechnung erhoben haben bleibt mir die spucke weg, der mund offen und ich fühle mich mehr als sprachlos und traurig sowieso.

andersrum

nicht, dass so ein pholxentscheid in vorarlberg anders ausgehen würde, aber den zynismus der schwyzer könnten wir selbst mit 3/4 mehrheit gegen minarette kaum toppen: am selben tag wurde von denselben bürger_innen das verbot von rüstungsmaterialexporten mit grosser mehrheit abgelehnt. zur not könnten sich also ein paar fanatiker im ausland mit schwyzer waffen eindecken, so die situation denn eskalieren würde...

überhaupt geht momentan einiges schief in unserer welt; ich bin eigentlich immer für optimismus zu haben - sonst würde ich wohl keinen müll trennen, keine energiesparlampen einbauen und ganz sicher nicht in der politischen öffentlichkeit tätig sein. sogar einen birnbaum habe ich heuer mit meinem junior gepflanzt, und trotzdem ist mein glauben an eine positive zukunft derzeit schwer unter beschuss. warum dem so ist, da lasse ich für heute ein paar links sprechen:

erwin ringels erben zur verrohung österreichs - doch was zählt die akademische meinung in einem land der bierseligkeit, in dem jeder zweite stammtisch WEISS, dass es gar keinen klimawandel gibt?

dazu noch einen nachtrag vom wochenende - selbiger (der klimawandel) ist nicht nur unaufhaltsam, sondern auch noch schneller, als uns lieb sein wird. passt ja zu unserer hektischen zeit...

erwin pröll vor 10 jahren zum thema politikergehälter - ein klassiker, das hab wohl nur ich heute zum ersten mal gesehen. was sein landsmann ewald stadler wohl dazu gesagt hat ?

und noch ein pröll in der kritik - na wenigstens gibt es noch leute, die das aussprechen, was mir auf der zunge liegt. danke, robert.

gn8 allerseits

Dienstag, 27. Oktober 2009

Böse böse Caritas

Chuzpe?

Was ist es, das man braucht, um einen Verein mit 10.487 hauptberuflichen Mitarbeiter_innen sowie über 26.000 ehrenamtlich Engagierten anzugreifen? Noch dazu einen der anerkanntesten karitativ tätigen Vereine Österreichs - die Caritas.

Oder vielleicht doch Irrsinn?

Jedenfalls ist es ein starkes Stück, das die Innsbrucker FPÖ kürzlich geliefert hat. Wortwörtlich wird verlangt, dass "das sogenannte "Caritas-Integrationshaus" [] aufgrund seines dem Ziel der Anpassung von Zuwanderern an die autochthone Tiroler Gesellschaft abträglichen Wirkens [] vorerst keine Förderung finanzieller, materieller oder ideeller Art durch die Stadt Innsbruck" bekommt.

FPOeInnbsruck (pdf, 285 KB)

Stein des Anstosses ist offenbar eine Kinderkrippe(!).

Insbesondere wird von den Vorkämpfern der modernsten aller Integrationsmodellen bemängelt, dass da 2-3-jährige OHNE DEUSCHKENNTNISSE aufgenommen werden... Der Untergang des autochthonen Tiroler Volkes ist nahe, vergebens der heroische Kampf des Andreas Hofer. Beim Wallnöfer! Caritas esse delendam!

Dienstag, 6. Oktober 2009

LTW aftermath

zwei wochen sind nun schon ins ländle gezogen seit der jüngsten landtagswahl. die schwarz-grünen koalitionsverhandlungen wurden mit tatkräftiger unterstützung eines "plauderers" auf seiten der övp-delegation ruck-zuck beendet. mit ausnahme der tatsache, dass sich die fpö höchst erfolgreich ins abseits manövrierte, hat sich nicht viel geändert. der hofstaat bleibt der selbe, und das gesicht meiner (ex)stadtratskollegin andrea kaufmann ersetzt somit die visage von dieter egger.

also wieder alles beim alten ?

einst als harmloser turn- und sportverein getarnt...

hmmm... offenbar nicht so ganz - jedenfalls fand ich beim letzten spielplatzbesuch ein paar brandneue zeichen jugendlichen leichtsinns. neben "x liebt y" und "ewige treue" findet man leider vermehrt erinnerungen an eine dunkle vergangenheit.

schön rot, damit es auch wirklich auffällt...

liebe wählerinnen und wähler, ihr habt etwas zustande gebracht: was lange vergessen, verschüttet oder gar überwunden geglaubt fühlt sich nun legitimiert und kommt an die oberfläche.

tausende plakate mit "kindergeld nur für heimische" und 25% fpö-stimmen gehen an manchen (und nicht nur) jugendlichen halt nicht so spurlos vorbei, wie uns viele expert_innen glauben machen wollen. ein rechtsruck ist ein rechtsruck ist ein rechtsruck.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Gemma wählen ?

Sonntag ist es so weit - die EU Wahlen bringen vermutlich keine 40% der Österreicherinnen und Österreicher zum Gang in die Wahllokale. Naja - Brüssel ist ja weeeeeiiiiiiit weg von zuhause, und im täglichen Leben ist den wenigsten bewusst, welchen Einfluss die Europäische Union auf viele Dinge hat.

Ich will aber niemanden mit langatmigen Ausführungen langweilen. Das mach ich gern ein andermal :). Jetzt steht die Wahl vor der Tür, und wenn ich etwas tun MUSS, dann ist es folgendes:

gdo-0906-muzicant

Wer sich mit dem Gedanken trägt, der lahmen Regierungstruppe in Wien einen Denkzettel zu verpassen, sollte wenigstens diejenigen kennen, denen er (laut Umfragen) vielleicht seine/ihre Stimme geben möchte.

Und weils grad so schön ist, kann man sich ja auch aktiv gegen die netten blaubraunen Burschen zur Wehr setzen - es kostet gerade mal 2 Minuten:

graf468x60

P.s.: natürlich ist mir bewusst, dass die wenigsten "gefährdeten" hier bei mir vorbeischauen, aber schweigen ist einfach keine Option!
logo

ansichten eines grünen stadtrates

g'schichten von ara bis zumtobel

HOT! HOT! HOT!

lang hats gedauert, aber jetzt kommt was: das bildungsvolksbegehren! update: Unterstützungserklärungen können ab 28. Februar bis 1. Juli abgegeben werden!

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dorobiro zieht um !
scheiden tut weh - auch im netz :) aber was sein muss,...
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Grün-X
Kein Leichtes, im Lichte der Wahlen in Baden-Württemberg...
mkonzet - 27. Mrz, 21:49
frauenbilder
dass ich es noch erleben darf, dass mir das wort "ewiggestrig"...
mkonzet - 21. Mrz, 10:30
unsere strahlende zukunft
aller sprachlosigkeit zum trotz, die ich angesichts...
mkonzet - 17. Mrz, 00:23

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